PONYZEIT Kapitel 4: Worin liegen die Unterschiede in der Natur von Mensch&Pony ?

Die „Ponyzeit“ ist eine Reihe ganz gezielt für erwachsene Hummelhoffreunde. Um die kleinen 4-beinigen Freunde eurer Kinder besser kennenzulernen und zu erfahren, was es mit dem Zauber dieser wunderbaren Lebewesen auf sich hat.

Damit ihr noch viel besser verstehen könnt, welch große Herausforderung eine Freundschaft zwischen Mensch&Pony ist, machen wir heute einen kleinen Ausflug in die Biologie.

Aus biologischer und anthropologischer Sicht sind wir Menschen Allesfresser. Durch unsere evolutionäre Entwicklung und die Nutzung von Werkzeugen und Waffen nehmen wir die Rolle eines „Super-Raubtiers“ ein. Naturgemäß haben wir die Augen eines Raubtieres - sie sitzen vorne im Gesicht, was uns – genau wie Löwen, Wölfen oder Adlern – ein dreidimensionales Sehen ermöglicht. Wir sind Jäger und Sammler. Wobei letzteres unsere Freundschaft zu den Ponys nicht beeinflusst :)

Aber : Ponys sind Beutetiere ! Beutetiere haben die Augen seitlich am Kopf angelegt, um ein fast 360°-Sichtfeld für die Flucht nutzen zu können. Ihrer Natur nach sind sie also eine Nahrungsquelle der Raubtiere, sie werden gejagt und gefressen. Zu ihrer Verteidigung nutzen sie die Flucht, zu ihrem Schutz die Herde. Ponys sind also Beute- und Fluchttiere.

Nun sind wir also zwei Wesen völlig unterschiedlicher Art. „Raubtier“ und Beute- und Fluchttier. Der Instinkt lebt in unseren Ponys, auch, wenn sie nun schon lange, lange Zeit mit uns Menschen sind. Wir stehen Ihnen gegenüber und schauen sie an, mit unseren vorne im Gesicht sitzenden Augen. Wir möchten auf ihrem Rücken Platz nehmen, genau da, wo das Raubtier ein Beutetier überwältigen kann. Als Fluchttiere haben sie ganz feine Sinne, die ihnen das Überleben ermöglichen. Wir haben diese Sinne nicht. Und deshalb schauen wir uns all das ganz sorgfältig an.

Es gibt noch so viel zu erzählen, liebe Hummelhoffreunde 🐝

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Klassenzimmer in Skandinavien: „Be-sinnung“ - im wahrsten Sinne des Wortes